Kim Jong-un schickt Langstreckenartillerie nach Russland: Seoul kündigt weitere Waffen an

Kim Jong-un schickte Langstreckenartillerie nach Russland: Seoul kündigt weitere an

Südkorea weist darauf hin, dass die nordkoreanische Hilfe für Moskau damit nicht enden wird.

Nordkoreaetwa 200 Einheiten Langstreckenartillerie in die Russische Föderation geschickt. Umso wahrscheinlicher ist es, dass Pjöngjang weitere Truppen und Waffen entsendet, um den Krieg des Kremls gegen die Ukraine zu unterstützen.

Dies wurde von Yonhap News unter Berufung auf das südkoreanische Verteidigungsministerium berichtet.

„Nordkorea hat etwa 11.000 Soldaten, Raketen, 200 Langstreckenartilleriegeschütze und eine erhebliche Menge Munition bereitgestellt. Es besteht die Möglichkeit, dass die DVRK weiterhin zusätzliche Truppen, Waffen und Munition liefert“, sagte das Ministerium.

Laut Seoul wird Pjöngjang seine Bemühungen zur Waffenentwicklung in diesem Jahr voraussichtlich verdoppeln. Es handelt sich dabei um das letzte Jahr eines Fünfjahresplans zur Entwicklung moderner Waffen wie Atom-U-Boote, Spionagesatelliten und Interkontinentalraketen mit Feststoffantrieb.

Außerdem stellt sich die Frage, ob Nordkorea im Austausch für militärische Unterstützung technologische Hilfe vom RIF erhalten könnte. Insbesondere werden Technologien für Atom-U-Boote und Technologien für den Wiedereintritt in die Atmosphäre von Interkontinentalraketen erwähnt.

Darüber hinaus erklärte das südkoreanische Ministerium, Pjöngjang versuche wahrscheinlich, durch harte Rhetorik und Provokationen günstige Bedingungen für Gespräche mit Washington zu schaffen. Nordkorea hat jedoch noch nicht auf die Erklärung von US-Präsident Donald Trump reagiert, wonach er die Zusammenarbeit mit Machthaber Kim Jong-un wieder aufnehmen wolle.

Wie bereits berichtet, wird Nordkorea gemeinsam mit Russland entwickelte Drohnen produzieren. Die Entwicklung der Drohnen soll im Austausch für die Entsendung nordkoreanischer Truppen in den Krieg gegen die Ukraine erfolgen.

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