Notstromabschaltungen am 11. Februar abgesagt — Ukrenergo
Am Morgen des 11. Februar führte Ukrenergo aufgrund eines massiven Angriffs der Russischen Föderation auf Energieanlagen Notstromabschaltungen ein. Diese wurden nun aufgehoben.
Aufhebung der Notstromabschaltungen am 11. Februar
– Nachdem sich nun die Lage im Stromnetz stabilisiert hat, wurden die Notstromabschaltungen aufgehoben. Alle Verbraucher mit Stromausfall werden in naher Zukunft wieder mit Strom versorgt, verspricht Ukrenergo.
Gleichzeitig stellen Energiearbeiter einen Anstieg des Stromverbrauchs fest. Am Morgen des 11. Februar lag sein Stand um 4 % höher als zur gleichen Zeit am Montag.
Jetzt ansehen
Als Grund wird das einsetzende Frostwetter und der traditionell erhöhte Verbrauch zu Beginn der Arbeitswoche angegeben.
Sie wiesen auch darauf hin, dass die Arbeiten zur Notfallwiederherstellung an Energieanlagen weiterhin andauern. Um das Energiesystem auszugleichen, gelten deshalb heute von 07:00 bis 11:00 Uhr und von 15:00 bis 21:00 Uhr Pläne zur Leistungsbeschränkung für Industrie und Unternehmen.
Für Privatverbraucher gelten die Einschränkungen jedoch nicht.
Russischer Raketenangriff und Notstromausfälle
Heute hat das Aggressorland einen massiven Raketenangriff auf die Ukraine gestartet. Um mögliche Folgen für das Energiesystem zu minimieren, führte Ukrenergo Notstromabschaltungen ein.
Nach Angaben der Luftwaffe hat Russland die Ukraine am 11. Februar mit 19 Raketen verschiedener Typen aus der Luft, dem Land und dem Meer sowie mit 124 unbemannten Kampfflugzeugen angegriffen.
Der Abschuss von 57 russischen Drohnen wurde bestätigt. Weitere 64 – Standort verloren (ohne negative Folgen).
Leider wurden durch den feindlichen Angriff die Regionen Poltawa, Tschernihiw, Charkiw und Tscherkassy beschädigt.