China baut riesige Anlage zur Fusionsforschung – Reuters
< p>China baut wahrscheinlich in der südwestlichen Stadt Mianyang ein großes Forschungszentrum für lasergezündete Fusion. Dies könnte dazu beitragen, Atomwaffen zu entwickeln und Energie zu erzeugen.
Reuters schreibt darüber.
Bau eines Forschungszentrums für thermonukleare Fusion
Ein Forscher der unabhängigen amerikanischen Forschungsorganisation CNA Corp, Decker Eveleth, sagte, dass Satellitenbilder vier „Arme“ zeigten, in denen sich Laserkammern befinden würden. Der zentrale Bereich hingegen ist für Experimente vorgesehen und enthält eine Targetkammer mit Wasserstoffisotopen.
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Leistungsstarke Laser werden diese Isotope miteinander verschmelzen und so Energie erzeugen.
< p>Dies erinnert an das 3,5 Milliarden Dollar teure National Ignition Facility (NIF)-System in den USA. Im Jahr 2022 erreichte die Anlage den „wissenschaftlichen Break-even“, das heißt, sie konnte mehr Energie erzeugen, als zum Zünden der Laser verbraucht wurde. /p >
Die chinesische Anlage könnte 50 % größer sein als die amerikanische, die derzeit die größte der Welt ist.
— „Jedes Land, das über eine Anlage vom Typ NIF verfügt, kann und wird wahrscheinlich sein Vertrauen in die vorhandenen Waffen stärken, diese verbessern und die Entwicklung künftiger Bombendesigns erleichtern, ohne die Waffen selbst zu testen“ – sagte William Alberk, ein Atompolitikanalyst am Henry L. Stimson Center.
Es wird darauf hingewiesen, dass Reuters vom chinesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie und dem US-amerikanischen Geheimdienstbüro keine Kommentare zum Bau des Zentrums erhalten hat.
Atomtests
Die Zündung von Thermonuklearer Brennstoff ermöglicht die Untersuchung von Reaktionen und wie sie mithilfe von Wasserstoff eine saubere Energiequelle erzeugen können. Es ermöglicht auch die Untersuchung von Detonationen ohne Explosionen.
Die Agentur stellte fest, dass China und die Vereinigten Staaten gemäß dem Vertrag keine nuklearen Explosionen durchführen dürfen, unterkritische Tests und Forschung zur Laserfusion jedoch zulässig sind.
Experten glauben, dass diese Studien wichtig sind, um die Sicherheit nuklearer Arsenale aufrechtzuerhalten, aber für Länder mit begrenzten Tests, wie etwa China, könnten solche Experimente aufgrund des Fehlens einer großen Datenbank weniger nützlich sein.
Gleichzeitig geben Experten zufolge der wissenschaftliche Fortschritt auf dem Gebiet der Kernfusion keinen Anlass zu ernsthaften Bedenken, da die Länder diese Technologien für unterschiedliche Zwecke nutzen.