Scholz äußerte sich zur Entsendung deutscher Friedenstruppen in die Ukraine
Scholz gab eine Erklärung zur Entsendung deutscher Friedenstruppen in die Ukraine ab Anastasia Bezeiko
Angesichts der Gespräche zwischen Frankreich, Polen und anderen Verbündeten über eine internationale Friedenstruppe, die einen Waffenstillstand in der Ukraine gewährleisten könnte, bleibt die Position Deutschlands ungewiss. Die von Scholz geführte Sozialdemokratische Partei (SPD) hat die Diskussion bereits als verfrüht bezeichnet.
Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, ob er an diesen Verhandlungen teilnehme. Das berichtet 24 Channel unter Berufung auf sein Interview mit dem Portal t-online.
Ist es möglich, deutsche Soldaten dorthin zu schicken? Ukraine
Laut Scholz wird die Ukraine-Frage sowohl auf EU-Ebene als auch im Quartett-Format, dem die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland angehören, ständig diskutiert. Er mahnt aber dazu, nicht überstürzt zu handeln.
Allerdings ist es wichtig, den vierten Schritt nicht früher als den ersten zu tun. „Sobald wir wissen, wie ein möglicher Weg zum Frieden aussehen könnte und welche Bedingungen für die Ukraine akzeptabel sind, können wir über die notwendigen Sicherheitsgarantien und deren Umsetzung diskutieren“, sagte Scholz.
Zuvor hatte er im Bundestag erklärt, Deutschland werde „unter der gegenwärtigen Lage“ keine Soldaten in die Ukraine schicken. Auf die Frage, ob eine solche Option nach dem Waffenstillstand in Betracht gezogen werde, betonte Scholz: „Ich werde keinen einzigen deutschen Soldaten in diesen Krieg schicken.“
Für einen Politiker erscheint diese Diskussion „sehr seltsam“ Denn jetzt geht es ihm vor allem darum, die Ukraine mit Waffen zu versorgen und ihre Isolation zu verhindern.
Es wäre jetzt wichtiger, dass jeder darüber nachdenkt, ob er mehr tun kann, um weiterzumachen um die Ukraine zu unterstützen, fügte die Kanzlerin hinzu.< /p>
K Übrigens sagte Olaf Scholz im selben Interview, dass Wladimir Putin in der Ukraine besiegt worden sei, ohne seine Ziele erreicht zu haben. Die Ukraine verfügt über eine starke Armee, die Nato ist durch den Beitritt Schwedens und Finnlands gewachsen.
Die Möglichkeit eines erneuten Gesprächs mit dem Kremlchef schloss die Kanzlerin nicht aus. Scholz betonte, dass er trotz Kritik zu einem solchen Schritt bereit sei, weil er es für wichtig halte, die Voraussetzungen für einen gerechten und dauerhaften Frieden zu schaffen.
Die Bundeskanzlerin sagte auch, dass Donald Trump seine Überzeugung vom Krieg teile wird erst enden, wenn die Ukraine militärisch stark wird.