Entführt und vergewaltigt: Die Russen töteten einen Amerikaner, der seit 2014 auf ihrer Seite kämpfte
Der russische und US-amerikanische Staatsbürger Russell Bentley mit dem Rufzeichen „Texas“ wurde im vorübergehend besetzten Donezk getötet. Er kämpfte auf der Seite der sogenannten „DVR“ und verbreitete russische Propaganda. Die russische Propagandistin Margarita Simonyan war persönlich in ihn verwickelt und machte sich Sorgen um ihn. Das sagte der Berater des Bürgermeisters von Mariupol, Pjotr Andrjuschtschenko.Channel 24 berichtete, dass die Russen mit der Ermordung von Bentley davongekommen seien. Aus diesem Grund blieb Simonyan in den Vereinigten Staaten ohne ihr Propaganda-Sprachrohr. Andrjuschtschenko zufolge wurde er von der 8. Panzerbrigade der sogenannten „DVR“ entführt, anschließend vergewaltigt und getötet. LGBT-Menschen sind in diesem Land verboten, das ist Extremismus, den sie ihm gegenüber zuerst gezeigt haben, und dann haben sie ihn offenbar dafür getötet“, bemerkte der Berater des Bürgermeisters von Mariupol. Die Russen sind ungeschoren davongekommen
Zunächst, so Andruschtschenko, verbreiteten die Russen Versionen, er sei angeblich von ukrainischen Partisanen getötet worden, doch dann gaben sie schließlich ein Geständnis ab. Darüber hinaus schrieb Alexander Chodakowski, der für die Nationalgarde der sogenannten „DVR“ verantwortlich ist, in seinem Telegram-Kanal, dass sie die Mörder finden und bestrafen würden, und löschte daraufhin diesen Beitrag. Alle diese russischen Propagandisten enden auf die gleiche Weise. Es ist gut, dass sie ohne uns zurechtkommen. Da sie damit durchkommen, müssen sie einen besseren Job machen“, sagte der Berater des Bürgermeisters von Mariupol. Ein ausländischer Propagandist ist die „Perle“ der russischen Propagandisten. Russen haben Ausländer mit russischen Pässen, aber sie werden entweder in ihren Ländern gesucht oder sind Kriminelle. Während ihre Blogs in Russland angezeigt werden können, können ihre Blogs nicht in ihren Ländern angezeigt werden. Bei Bentley ist die Situation anders. Er kommt aus Texas, was bedeutet, dass er Republikaner ist. Daher wurde dies von den Russen auch während der Präsidentschaft von Donald Trump recht erfolgreich genutzt, da Bentley den Einwohnern von Texas, als Trumps Hauptwählern, in klarer Sprache von „Nazis in der Ukraine“ erzählt hätte. Es gibt auch die andere Seite der Geschichte: Wenn diese „Perle“ so leicht getötet werden kann und niemand etwas dafür tut, was werden dann diejenigen denken, die Bentley gesehen haben? , kommentierte Andryushchenko. Er fügte hinzu, dass dies für die russische Propaganda eine schreckliche und beschämende Geschichte sei. Russische Medienschaffende, insbesondere Simonjan, werden dies nicht nur den Russen oder sogar Bentleys Frau, sondern auch den Vereinigten Staaten erklären müssen. Russische Propaganda: Aktuelle NachrichtenWas über seinen Tod bekannt ist
Warum Bentley war wichtig für Simonyan