Europa hat sich verändert: Warum Macron seine Rhetorik geändert hat

Europa hat sich verändert: Warum Macron seine Rhetorik geändert hat

Die EU diskutiert die Idee, einen europäischen „Atomschirm“ zu schaffen. Gleichzeitig überrascht der französische Präsident Emmanuel Macron mit seinen Unterstützungsbekundungen für die Ukraine angenehm. Europa verändert sich – und das ist gut für die Ukraine.

Über diesen 24 Channelsagte der Politikwissenschaftler Alexei Koshel und stellte fest, dass jede Regierung auf die schlimmsten Szenarien vorbereitet sein sollte. Es ist auch wichtig, dass sie auf die kommenden Jahre blicken.

Die Europäische Union bereitet sich jetzt auf die schlimmsten Szenarien vor. Wir sprechen über steigende Verteidigungsausgaben; Trumps Drohungen, sich aus der NATO zurückzuziehen und die finanzielle und militärische Unterstützung für die Ukraine vollständig einzustellen und dergleichen.

Ich habe viele Veröffentlichungen in westlichen Medien gesehen, in denen es heißt, dass dies alles wie Informationsspiele und Macrons Versuche aussehen, in Europa die Führung zu übernehmen. Alles kann passieren. Aber zumindest handelt Macron wie ein verantwortungsbewusster Politiker. Früher habe er Kontakte zu Putin gepflegt, nun habe er eine harte Position eingenommen und von den „roten Linien“ der EU gesprochen, die nicht überschritten werden dürfen, bemerkte Koshel.

Das seien sehr positive Signale für die Ukraine. Die Diskussion in der Europäischen Union entwickelt sich zu konkreten Hilfen für unseren Staat.

Die Tatsache der Diskussion ist uns jetzt wichtig. Europa hat sich verändert. Wir können tolle Garantien bekommen. Es ist vielmehr eine Garantie für das Überleben in der Zukunft oder eine Zeit zum Überleben. Aber es sei wichtig, dass wir auch Prognosen für die kommenden Jahre machen, sagte Koschel.

Im Zusammenhang mit der amerikanischen Hilfe sei es wichtig, nach Antworten auf die Frage zu suchen: Wird es überhaupt amerikanisches Geld geben? Zukunft? Und was tun, wenn Hilfe nicht angenommen wird? Sie müssen einen Sicherheitsspielraum schaffen, um die schwierigsten Tests zu bestehen. Und wenn es keine Worst-Case-Szenarien gibt, dann wird es einfacher und angenehmer, darauf zu reagieren.

Militärhilfe für die Ukraine: kurz

  • Im US-Repräsentantenhaus dauern die Streitigkeiten zwischen den Republikanern immer noch an. Es ist wahrscheinlich, dass die Entscheidung, die Militärhilfe für die Ukraine auszuweiten, erneut verschoben wird.
  • US-Außenminister Antony Blinken wies darauf hin, dass die Vereinigten Staaten und die NATO-Verbündeten ihre Anstrengungen zur Beschaffung von Ressourcen für die Ukraine verdoppeln werden. Derzeit wird auch an einem bilateralen Sicherheitsabkommen mit Kiew gearbeitet.
  • Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski sagte, die Außenminister der NATO-Staaten hätten sich darauf geeinigt, eine Sondermission des Bündnisses einzurichten. Ihre Arbeit wird darauf abzielen, die Hilfe für die Ukraine zu erhöhen.

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