Produktion von Taurus-Raketen in Deutschland eingestellt: Was ist der Grund?

Produktion Taurus-Raketen wurden in Deutschland ausgesetzt: Was ist der Grund? /></p>
<p><strong>Die aktuelle Gesetzgebung in Deutschland verbietet die Produktion von Waffen „in Reserve“ ohne staatliche Anordnung.</strong></p>
<p>Der Rüstungskonzern MBDA hat die Produktion von Taurus-Marschflugkörpern in Deutschland mangels staatlicher Anordnung eingestellt.</p>
<p>Dies gab der Leiter der deutschen Abteilung von MBDA, Thomas Gottschild, in einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“ bekannt.</p>
<p>Ihm zufolge verbietet die aktuelle Gesetzgebung Deutschlands die Herstellung von Waffen für den künftigen Einsatz, dies erfordert die Genehmigung der Bundesregierung auf der Grundlage von Anordnungen.</p>
<p >„Die Produktionslinie für den Taurus, die Ausrüstung und die dazugehörigen Hallen sind noch vorhanden.“ Wir können jederzeit mit der Produktion von Taurus beginnen. Dafür brauchen wir aber eine Neuordnung dieser Waffen“, betonte Thomas Gottschild.</p>
<p>Der Leiter der deutschen Niederlassung des Unternehmens stimmte zu, dass es sich bei der Taurus um eine wirksame Waffe handele, die in der Lage sei, Ziele in einer Entfernung von mehr als 500 Kilometern zu treffen, was für die Ukrainer bei der Bekämpfung der Versorgungsketten und strategischen Objekte der russischen Besatzer nützlich sein könnte.</p>
<p>Eines der wichtigen Merkmale dieser Rakete, betonte Gottschild, ist die Fähigkeit, sehr tief zu fliegen, was sie für Radar oder andere Aufklärungsmittel unsichtbar macht.</p>
<p>„Aus ukrainischer Sicht ist Der Stier könnte in der aktuellen Situation ein wichtiger zusätzlicher Bestandteil werden. Aber ich wiederhole: Es liegt nicht in unserer Verantwortung, eine Entscheidung über die Lieferung von Taurus in die Ukraine zu treffen. Das ist eine politische Entscheidung“, betonte er.</p>
<p>Zuvor produzierte das deutsche MBDA-Werk etwa 600 Taurus-Marschflugkörper für die Bundeswehr.</p>
<p>Erinnern Sie sich daran, dass Bundeskanzler Olaf Scholz seine Entscheidung erläuterte der Ukraine die Lieferung von Taurus-Langstreckenraketen zu verweigern und darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, eine Eskalation des Krieges zu vermeiden.</p>
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