Der Oppositionelle war eine Fälschung: Ukrainische Hacker haben die Korrespondenz von Boris Nadezhdin mit einem Mitglied der Zentralen Wahlkommission geleakt
Insbesondere versuchte Boris Nadeschdin, für die „Wahlen“ des russischen Präsidenten zu kandidieren, die stattfanden 15. bis 17. März 2024. Der „Oppositionist“ durfte nie am „Präsidentschaftsrennen“ teilnehmen. NV-Journalisten erhielten von einer informierten Quelle Screenshots der aktiven Korrespondenz zwischen dem russischen Politiker Boris Nadeschdin und Vertretern der russischen Zentralen Wahlkommission. Hackern zufolge klärt der Politiker persönliche und politische Probleme, insbesondere nachdem er sich geweigert hat, sich als Präsidentschaftskandidat zu registrieren. Dies deutet laut Hackern auf Anzeichen einer „fiktiver Präsidentschaftskandidat“, stellten die Journalisten fest. Screenshots der Korrespondenz zeigen, dass Nadezhdin bei den Moskauer Bürgermeisterwahlen 2022 seinen politischen Ansatz als den Wunsch beschrieb, „die Grenzen einer akzeptablen Opposition zu respektieren“. Hacker verschafften sich Zugang zu Nadezhdins Korrespondenz mit Mitgliedern von die Russische Zentrale Wahlkommission/Foto NV Darüber hinaus kann man sehen, dass der „Oppositionist“ Verbindungen zu „jedem, der gebraucht wird“ hat. Der Gesprächspartner von NV bemerkte auch, dass Boris Nadezhdin, der „vor einigen Monaten Russlands letzte Hoffnung auf einen Machtwechsel zu sein schien, sich als „Pfund“, also als Aushängeschild der aktuellen Regierung, entpuppte.“ p>Ukrainische Hacker verschafften sich Zugang zur Korrespondenz des russischen Politikers Boris Nadezhdin mit einem Mitglied der Russische Zentrale Wahlkommission Nikolai Levichev. Aus diesen Daten wurde deutlich, dass die „Opposition“ der Russen nur eine Fiktion war.
Es stellte sich heraus, dass Boris Nadeschdin ein fiktiver Oppositioneller war.
Nadeschdin durfte nicht an den russischen Präsidentschaftswahlen teilnehmen