Das Einzige, wovor Putin große Angst hat: das, was der Kremlchef zu vermeiden versucht
Jakowenko sprach über Putins Angst/Getty Images Der russische Präsident Wladimir Putin achtet nicht auf die Verluste seiner eigenen Armee. Aber es gibt immer noch Dinge im Zusammenhang mit den Besatzern, vor denen er Angst hat. Über diesen24 Channelsagte der russische Oppositionsjournalist Igor Jakowenko und kommentierte geringfügige Unzufriedenheitsbekundungen der Frauen der mobilisierten Besatzer. Sie ärgern sich darüber, dass ihre Ehemänner die Front nicht verlassen dürfen. Interessant ist, dass der Kreml darauf noch nicht in irgendeiner Form reagiert hat, obwohl man leicht alles gleich rausschmeißen könnte. Wie Jakowenko betonte, könnte der FSB die mobilisierten Frauen durchaus „besuchen“ und sie einschüchtern, damit es zu keinen Protesten kommt. Aber solche Aktionen könnten schlimmere Folgen für das Regime haben. Daher werden sie wahrscheinlich vorerst nicht berührt. Ich denke, dass an der Front schnell Videos von jeglichen repressiven Aktionen gegen Frauen auftauchen würden. Das Einzige, wovor Putin Angst hat, ist eine Wiederholung der Situation von 1917. Dann krochen die Soldaten aus den Schützengräben und stellten den Kampf ein, woraufhin das russische Reich zusammenbrach. Wenn die Besatzer sehen, dass ihre Frauen so behandelt werden, dann könnte etwas beginnen, sagt Jakowenko. Das kann natürlich nur unter bestimmten Umständen passieren. Aber Putin fürchtet wirklich, dass sich die Besatzer gegen ihn wenden werden. Dies könnte den Kreml bedrohen.
Wovor hat Putin Angst
Die Lage in Russland: kurz