Auf zwei Stühlen: Warum Kasachstan Sanktionen gegen Russland verhängt, das es besucht
Der kasachische Präsident Kassim-Schomart Tokajew verhängt in seinem eigenen Interesse Sanktionen gegen Russland. Diese Meinung äußerte Nursultan Ermachanow, ein Anwalt der Oppositionspartei El Tiregi (Kasachstan), auf Kanal 24. „Wenn Tokajew jetzt nicht Schritte unternimmt, um Sekundärsanktionen gegen Kasachstan zu verhindern, ist unser Volk nicht wie das in Russland und wird nicht einfach schweigen. Das könnte zu allerlei Unruhen führen. Das ist jetzt sehr gefährlich für sie“, glaubt er. Nursultan Ermachanow wies darauf hin, dass die Proteste in Kasachstan im Januar 2022 bewiesen haben, dass Menschen zusammenkommen und ihre Unzufriedenheit mit der Macht zum Ausdruck bringen können Maßnahmen der Behörden. Deshalb ist es für Tokajew jetzt wichtig, die Macht zu behalten. Aus Tokajews Handeln geht nun klar hervor, dass er versucht, die hier und jetzt auftretenden Probleme zu lösen. Es ist systemisch nicht geeignet. Deshalb scheint mir, dass es für ihn jetzt vor allem darauf ankommt, sieben Jahre lang an der Macht zu bleiben und dann seinen Nachfolger einzusetzen“, sagte der Anwalt.Kasachstan führt Beschränkungen für den Export von Gütern nach Russland ein, die im Krieg eingesetzt werden könnten. Bereits am 8. November traf Kreml-Diktator Wladimir Putin zu einem Besuch in Kasachstan ein.
Tokajew will die Macht behalten
Putins Besuch nach Kasachstan: die Hauptsache