Erdogan träumt von der Führung in der muslimischen Welt: Warum der türkische Chef die Hamas unterstützt
Diesen Gedanken teilte der russische Politikstratege Abbas Gallyamov mitChannel 24. Er glaubt, dass Recep Erdogans Versuche, im Krieg zwischen Israel und der Hamas politisch zu punkten, gescheitert sind. Um Erdogans jüngste Äußerungen besser zu verstehen, sollte man tiefer in seine politischen Ansichten eintauchen. In den letzten Jahren Während seiner Amtszeit wurde der Trend zur inoffiziellen Umstrukturierung der Türkei immer deutlicher. Es ist erwähnenswert, dass die moderne Türkei, die von ihrem ersten Präsidenten Kemal Atatürk nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde, in erster Linie als säkularer Nationalstaat konzipiert wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Türkei den größten Teil ihres Kolonialbesitzes verloren und den schweren Krieg gegen Griechenland nur knapp überlebt. Dementsprechend zielte Atatürks Kurs darauf ab,die Türkei des belastenden Erbes des Osmanischen Reiches zu berauben. Abbas Gallyamov über die Politik von Recep Erdogan: watch das Video strong> Gleichzeitig steht Erdogans Kurs im Widerspruch zum Erbe Atatürks. Beispielsweise zielt die aktuelle Außenpolitik Ankaras darauf ab, seinen Einfluss auf türkische und arabische Länder zu erhöhen. Erwähnenswert sind zumindest seine Worte während der ersten Verschärfung in Palästina, als er Jerusalem eine „türkische Stadt“ nannte. “Erdogan träumt von der Führung in der muslimischen Welt< /strong>. Deshalb redet er so viel über die Größe der Türkei. Er ist eine Art Anführer eines türkischen religiösen Dorfes, das sich der von Atatürk geschaffenen säkularen Türkei widersetzt“, erklärte der Politikwissenschaftler.Als Politiker vertritt Recep Erdogan eher konservative Ansichten und versucht gleichzeitig, in der muslimischen Welt an Popularität zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund sind seine Aussagen zugunsten der Hamas kein Zufall.
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