China braucht nur Dividenden: Gibt es eine Annäherung zwischen Moskau und Peking?
Diese Meinung äußerte der russische Oppositionelle, Blogger und Anwalt Mark Feigin gegenüber Channel 24, der feststellte: dass die Beziehungen zwischen Moskau und Peking sind die gleichen wie zuvor. Das Einzige, was auf eine zumindest teilweise Annäherung hinweisen könnte, sind ähnliche Äußerungen von Ländern zur Lage im Nahen Osten. Der chinesische Außenminister äußerte praktisch die gleiche Aussage zur Lage in Israel wie die russische Seite. Dies trotz der Tatsache, dass China und Israel seit langem besondere, sich ergänzende Beziehungen pflegen. Doch dies kann nur bedingt als Annäherung an Moskau gewertet werden, denn für Xi Jinping sind in erster Linie seine Ziele wichtig. „Er möchte überall als Hauptvermittler, als Friedensstifter auftreten und fordert stattdessen, dass ihm Taiwan übergeben wird“, betonte Mark Feigin. Genau so klingt Chinas Dialog mit Washington heute. Das Land ist bereit, Druck auf Putin auszuüben und zum Vermittler zwischen Iran und Israel zu werden, bittet aber Taiwan. Da niemand damit einverstanden ist, beschließt China, nichts zu unternehmen und wartet, bis die Situation eskaliert. Der russische Oppositionelle erklärte, ob sich die Beziehungen zwischen China und Russland geändert haben: Sehen Sie sich das Video an < h2 class="news-subtitle cke-markup">China strebt nach Dividenden
Eine Untersuchung hat ergeben, dass Waffen aus Nordkorea über die Häfen von Wladiwostok transportiert werden. Laut Feigin wäre dies ohne China nicht möglich gewesen. Es ist noch nicht bekannt, über wie viele Waffen gesprochen wird. Im Übrigen ist keine Konvergenz erkennbar. Darüber hinaus handelt es sich bei Putins Reise nach Peking um einen Gegenbesuch, denn einige Monate zuvor war Xi Jinping zu einem Staatsbesuch nach Russland gekommen. Bei ihrem letzten Treffen wurden keine radikalen Aussagen gemacht. Vielleicht tut sich auf der Ebene der vertraulichen Beziehungen etwas, aber das deutet nicht auf eine große Annäherung hin. China möchte keine unnötigen Ausgaben aufgrund des Krieges haben. Es wolle Dividenden erhalten, aber China wolle keine Verluste durch den Krieg Moskaus in der Ukraine erleiden, betonte der russische Oppositionelle. Für Xi Jinping wird dies unnötige Sanktionen und Einschränkungen mit sich bringen. Und das Wichtigste ist, dass China nirgendwo offen Krieg führt. Laut Feigin strebt das Land nur nach Vorteilen und vermeidet ständig unnötige Verluste und Risiken. Moskau hingegen denkt nicht an Risiken.Die westliche Presse berichtet, dass Putins Besuch in China angeblich ein Beweis für die Vertiefung des politischen Vertrauens zwischen ihm und Xi Jinping sei. Tatsächlich wurden jedoch keine ernsthaften Erklärungen abgegeben, die die Annäherung zwischen den Ländern bestätigten.
Was China wirklich will
Was an Putins Besuch in China denkwürdig ist