Riesige Risiken: Die Schweiz hat ein Fünftel der russischen Spione in Europa
Politikwissenschaftler, Leiter des Zentrums für Analyse und Strategien Igor Chalenko erzählte Channel 24, dass russische Agenten vor allem den Ruf der Schweiz in der Welt gefährden. Ihm zufolge könnte die Sonderstellung des Landes auf dem Finanzmarkt erschüttert werden. „Solche Spionage birgt enorme Risiken nicht nur für die Schweiz selbst, sondern auch für alle Kunden des Bankensystems dieses Landes“, betonte Chalenko. Das Land reagierte nicht auf den Vorfall bereitet den Boden für weitere Arbeit von Netzwerken russischer Spione im europäischen Teil der Welt. Die Dominanz russischer Spione in Genf und Bern sei aus dem Schweizer Geheimdienst bekannt geworden, berichtet Bloomberg. Das Land weist aufgrund seiner neutralen Position keine russischen Botschaftsmitarbeiter aus, die sich als Agenten erweisen. “Wenn die Schweiz Diplomaten ausweist, tut sie dies aus Gründen der inneren Sicherheit, und das ist in diesen Fällen der Fall nicht öffentlich berichtet“, – bemerkte ein Vertreter des Außenministeriums des Landes. Gleichzeitig glaubt Fabian Molina, Mitglied des Nationalrates und der Sozialdemokratischen Partei, dass russische Agenten das Innere bedrohen und äußere Sicherheit der Schweiz.Die Schweiz ist zu einer Brutstätte des russischen Geheimdienstnetzwerks geworden. Es gibt dort 80 Spione des Aggressorlandes – das ist ein Fünftel von allen in Europa.
Weitere Details zur Situation mit russischen Agenten in Schweiz
Russische Spione in der Welt: die Hauptsache
< li>Trotz zahlreicher Fälle russischer Agenten versucht das Aggressorland weiterhin, in EU-Ländern auszuspionieren. Dazu nutzen sie Antennen an Botschaften.