In Russland will man einen „Staats-Wagner“ schaffen: Häftlinge werden militärisch erfasst
Anzumerken ist, dass seit 2022 Bewohner russischer Gefängnisse für den Krieg rekrutiert werden. Dann war zuerst Prigozhin daran beteiligt und dann das Verteidigungsministerium persönlich. Erfolgte die Mobilisierung von Gefangenen jedoch früher sozusagen freiwillig und gewaltsam, wollen die Behörden nun den Anteil der „Freiwilligkeit“ streichen. Zu diesem Zweck schlägt das Ministerium vor, aus der Bestimmung über die militärische Registrierung die Klausel zu streichen, die Personen, die an Orten mit Freiheitsentziehung Haftstrafen verbüßen, von der militärischen Registrierung befreit. Damit wollen sie die Gefangenen verpflichten, „ihr Heimatland auf fremdem Territorium zu verteidigen“. Und es ist unwahrscheinlich, dass die Morde an Ukrainern dieses Mal irgendwelche Prämien vorsehen – zum Beispiel eine Verkürzung der Haftstrafe. Die Verurteilten werden in „besondere Militärregister“ aufgenommen. Dazu müssen sie nicht die Militärregistrierungs- und Einberufungsämter aufsuchen. Entsprechende Listen werden von den Justizvollzugsanstalten erstellt. Es wird vorgeschlagen, die Listen der „besonderen militärischen Aufzeichnungen“ mindestens einmal im Jahr bei der Basis der Militärregistrierungs- und Einberufungsämter zu überprüfen. < li>Es ist anzumerken, dass der Kreml die Rekrutierung von Sträflingen nicht eingestellt hat. Er lockt nicht nur Männer, sondern auch Frauen in den Krieg in der Ukraine. Dies verschärft die angespannte Kriminalitätslage im Land.
Der Kreml verstärkt seine Armee mit „Sträflingen“
Putin will aufstocken seine Armee