Russland rekrutiert Ausländer für den Krieg gegen die Ukraine: Was bietet es „Söldnern“?
Nach Angaben des britischen Geheimdienstes begann Russland im Juni, sich mit Rekrutierungsanzeigen für die Besatzungsarmee an die Nachbarländer zu wenden. Entsprechende Anzeigen wurden in Armenien und Kasachstan geschaltet. Die Russen behaupteten, dass das Gehaltsniveau in der Armee 190.000 Rubel (etwa 1.970 Dollar) betrug. Darüber hinaus wird den „Söldnern“ eine erste Zahlung von 495.000 Rubel (ca. 5.140 US-Dollar) versprochen. Es ist bekannt, dass in Kasachstan ethnische Russen erstmals in der nördlichen Region Kostanay kontaktiert wurden. Darüber hinaus setzt sich Russland seit Mai 2023 aktiv dafür ein, dass Migranten aus Zentralasien Verträge mit dem Verteidigungsministerium abschließen. Gleichzeitig wird ihnen eine beschleunigte Staatsbürgerschaft und ein Gehalt von etwa 4.160 US-Dollar versprochen. Allerdings greift Russland oft auf die übliche Methode zurück: Erpressung. So wurden usbekische Wanderarbeiter nach Mariupol geschickt. Als sie in der Stadt ankamen, wurden ihnen ihre Pässe abgenommen und sie wurden gezwungen, sich der russischen Armee anzuschließen. Offenen Daten zufolge gibt es in Russland mindestens 6 Millionen Migranten aus Zentralasien. Diese Leute können potenzielle „Rekruten“ in der russischen Armee werden. Russland möchte wahrscheinlich weitere unpopuläre Mobilisierungsmaßnahmen im Inland am Vorabend der Präsidentschaftswahl 2024 vermeiden. Die Ausbeutung ausländischer Staatsangehöriger ermöglicht es dem Kreml, trotz steigender Verluste zusätzliches Personal für seine Militäroperationen einzusetzen, heißt es im Geheimdienstbericht. < ul> Russland vermeidet eine Mobilisierung auf seinem Territorium
Mobilisierung in Russland: Aktuelle Nachrichten