Alles läuft nach Plan: Die Hauptmedien des Kremls haben „Baumwolle“ in Sergejew Possad nicht in die Topnachrichten gesetzt
Das wichtigste Propaganda-Sprachrohr des Kremls, Channel One, hält die „Baumwolle“ in der Region Moskau wahrscheinlich nicht für ein wichtiges Ereignis. In der Tagessendung „Vremya“ erzählten Propagandisten zunächst Lügen über angeblich „präzise Angriffe“ der Armee des Aggressorlandes in der Ukraine und beschuldigten die Streitkräfte der Ukraine erneut grundlos der Gräueltaten, die die russischen Invasoren im Donbass tatsächlich gegen die Ukraine begehen Zivilbevölkerung.
Was haben die Kreml-Medien gemacht?
Wie Kreml-Propaganda funktionierte
Propagandisten sagten, dass der größte Teil des Werksgeländes verpachtet sei und das Unternehmen selbst angeblich nichts mit der optischen und mechanischen Industrie zu tun habe. Auch im Fernsehen wiederholten sie die Version der Behörden, dass die Explosion in einem Lagerhaus für Feuerwerkskörper stattgefunden haben könnte, und nun haben sie offenbar damit begonnen, die Regeln für die Lagerung von Pyrotechnik zu überprüfen. Der Moskauer Gouverneur Andrej Worobjow nannte andere Versionen „Gerüchte“ und fügte vorsichtig hinzu, dass örtliche Geheimdienste den Drohnenangriff auf das Werk angeblich nicht bestätigt hätten.
Das russische Fernsehen unterschätzte die Zahl der Opfer und berichtete von einem Toten, und dann lenkte die Aufmerksamkeit der Zuschauer sofort auf die Verwundeten und spielte ihre Verletzungen herunter. Den Russen wurde gesagt, dass angeblich die meisten Opfer einen Granatenschock und leichte Verletzungen erlitten hätten. – sagte Winogradow über diese Verschwörung.
Der Politikwissenschaftler fügte hinzu, dass die Propagandisten das Video der Zerstörung erst ganz am Ende gezeigt hätten. Den Russen wurden Fensterrahmen am Boden gezeigt, die Aufnahmen der herabfallenden Trümmer wurden jedoch nicht ausgestrahlt.
Details zur Explosion in Sergiev Posad
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