Sie haben sich im Februar auf einem Feld mit vorgehaltener Waffe ausgezogen, – Anna über das Verlassen des besetzten Gebiets von Kherson

Im Februar mit vorgehaltener Waffe auf einem Feld ausgezogen, – Anna über das Verlassen der besetzten Region Cherson

Kherson zu verlassen war beängstigend und gefährlich/Collage von Channel 24

Jeden Tag gehen die Ukrainer durch die Hölle bei dem Versuch, aus den vorübergehend besetzten Gebieten herauszukommen. So erzählte eine Bewohnerin der Region Cherson, was sie ertragen musste, um gerettet zu werden.

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Anna sprach in einem Interview mit Channel 24 im Rahmen des SVOI-Projekts über ihren Weg in die von der Ukraine kontrollierten Gebiete. Die Frau teilte die Ängste, die sie hatte, als sie sich und ihre Familie rettete.

Es war sehr beängstigend zu gehen

Laut Anna, dachten sie über die Flucht fast sofort gleich. Aber schon damals sprachen sie über die Tatsache, dass der Feind willkürlich auf Zivilisten schießt, die vor der Besatzung fliehen.Sogar Autos mit der Aufschrift „Kinder“ oder einer weißen Fahne hingen unter dem Feuer der Eindringlinge.

Anna fiel auf, dass es damals keine feindlichen Checkpoints gab. Aber die Gefahr lauerte überall, weil die Eindringlinge zwischen den Bäumen im Hinterhalt saßen. Deshalb beschloss sie zusammen mit ihrem Mann, durch die Felder nach Krivoy Rog zu gehen. Nur so könne man vermeiden, Opfer eines Beschusses zu werden, sagte sie.

Wir verbrachten die Nacht auf dem Feld unter dem Beschuss von Gradov

Die Frau fügte hinzu, dass man schon während der Tage im Beruf ein gewisses Muster errechnen könne. Wenn es beispielsweise tagsüber ruhig ist, wird nachts geschossen und umgekehrt. Deshalb versammelte sie schnell ihre Familie und Nachbarn, um in das „Fenster“ der Stille zu flüchten.

Anna gibt zu, dass der Weg für sie schrecklich war. Ich musste die Nacht auf dem Feld verbringen, und der Beschuss von “Gradov” begleitete den Traum. Ich habe nur darüber nachgedacht, was ich tun und wie ich die Kinder ernähren soll“, fügte sie hinzu.

Sie zogen sich mitten in der Kälte aus

Auf dem Weg zum Feld in der Nähe eines Dorfes stieß das Auto auf die Eindringlinge. Sie sahen Anna und ihre Verwandten und gingen mit Maschinengewehren auf die Straße und richteten sie auf die Zivilisten. Die Eindringlinge nahmen ihnen ihre Dokumente ab und überprüften auch die Dokumente.

< p>Das war noch nicht alles. Vor Unterhosen und Socken wurden Männer gezwungen, sich auszuziehen. Dies wurde vom Feind getan, um nach Tätowierungen zu suchen. Leider ist das gleiche mit Frauen und Kindern passiert.

Das Kind ist 3 Jahre alt und mein Bruder ist 13. Was kann dieses Kind zeigen oder haben. Und dann zwangen sie sie im Februar mit vorgehaltener Waffe, sich mitten auf dem Feld auszuziehen, fügte Anna hinzu.

Die Frau bemerkte, dass die Eindringlinge nach all dem ihr Auto durchließen. Aber dann war sie sich nicht sicher, ob sie ihr Ziel erreichen würde. Anna kam es so vor, als würden die Feinde irgendwann Maschinengewehre abfeuern und auf sie schießen. Ich musste sehr langsam fahren, um die Angreifer in keiner Weise zu provozieren.

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