Hitler-Uhr für mehr als 1 Million Dollar versteigert: Jüdische Organisationen empört

Hitlers Uhr für über 1 Million Dollar versteigert: Jüdische Organisationen empört

Hitlers Uhr für über 1 Million Dollar versteigert /britannica.com

Uhren wurden in den USA bei Alexander Historical Auctions versteigert. Sie gehörten angeblich dem Führer der deutschen NSDAP, Adolf Hitler.

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Hitlers Uhr auf einer Auktion verkauft

Das Los wurde für über 1 Million Dollar verkauft. Dieses Ereignis wurde von jüdischen Organisationen kritisiert.

Das goldene Gehäuse der Uhr zeigt einen Adler, ein Hakenkreuz und die Initialen des Führers der deutschen Nazis.

Der Startpreis der Los war viel höher als das, für das es verkauft wurde. So planten die Organisatoren der Auktion, von zwei auf vier Millionen Dollar zu kommen.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Besitzer des Auktionshauses Hitlers Uhr von einem entfernten Verwandten des französischen Soldaten erhielt, der sie im Mai 1945 aus dem Pflegeheim des Führers von Nazi-Deutschland in Bayern gestohlen hatte – Robert Mignot.

Übrigens wurden bei der Auktion etliche weitere Artefakte aus der Nazizeit versteigert.

Hitlers Uhr für mehr als 1 Million Dollar versteigert: Jüdische Organisationen waren empört

Hitlers Uhr für mehr als 1 Million Dollar versteigert/Foto alexautographs.com

Jüdische Organisationen in der Kritik

Bereits vor Beginn der Auktion wurden die Organisatoren von der jüdischen Gemeinde scharf kritisiert. Der Europäische Verband Jüdischer Organisationen forderte in einem Brief an die Organisatoren die Absage der Auktion.

Der Verkauf solcher Gegenstände sei widerlich, sagte Verbandsvorsitzender Rabbi Menachem Margolin.

Er merkte an, dass das Erbe des Nationalsozialismus und die dazugehörigen Attribute in Museen sein sollten, wenn es schon so notwendig sei, aber auf keinen Fall versteigert werden sollten.

Margolin erinnerte an die 6 Millionen Juden, die von den Nazis getötet wurden, und betonte, dass der Verkauf von Gegenständen, die dem Organisator des Holocaust gehörten, nicht zur Erforschung der Schrecken der Nazizeit beitrage.

Der Brief war unterzeichnet von mehr als 30 Vertretern jüdischer Organisationen aus Europa und Israel, darunter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Berlin.

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