Orban sagt, die Ukraine werde Russland mit der aktuellen NATO-Strategie nicht besiegen

Orban sagte, dass die Ukraine Russland mit der aktuellen NATO-Strategie nicht besiegen wird

Orban und Negammer gaben eine gemeinsame Pressekonferenz in Wien, wo sie die Ukraine erwähnten/AP

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban traf am 28. Juli in Wien ein, wo er sich mit dem österreichischen Bundeskanzler Karl Negammer traf. Die Regierungsführer gaben eine gemeinsame Pressekonferenz ab, auf der sie die Situation um die Ukraine kommentierten.

ShareFbTwiTelegramViberShareFbTwiTelegramViber

Traditionell verurteilte Orban die Lieferung von Waffen durch NATO-Mitgliedsstaaten an unseren Staat und lehnte die Verhängung von Sanktionen gegen Russland ab. Negammer wiederum unterstützte den ungarischen Regierungschef hinsichtlich der angeblichen „Unmöglichkeit der Umsetzung“ eines Embargos für russisches Gas.

Orbans Aussage zur Ukraine

Viktor Orban sagte, dass die Ukraine nicht in der Lage zu sein scheint, den Krieg gegen Russland zu gewinnen„in dieser Form“. Die Strategie der Nato-Staaten, unseren Staat mit Waffen und Militärübungen zu unterstützen, zeige angeblich derzeit, dass „das nicht zum Erfolg führen wird.“

Ohne ein Strategiewechsel wird es keinen Frieden geben. Und ohne Frieden in der Ukraine wird die gesamte Europäische Union in eine Kriegssituation hineingezogen. Es sei nicht klar, wie wir eine Rezession in der EU vermeiden könnten, wenn der Krieg weitergehe, sagte Orban.

Der ungarische Politiker nannte das Gasembargo auch eine “Mauer” und forderte die EU auf, “klopfen Sie nicht an diese Wand“.

Nehammer unterstützte teilweise die Worte des Ungarn

Im Zusammenhang mit dem Verbot russischer Gasimporte hat der österreichische Bundeskanzler unterstützte die Position des ungarischen Regierungschefs Negammer wies darauf hin, dass es inzwischen viele Erklärungen der Europäischen Kommission zur Bekämpfung der Energiekrise gebe, jedoch wenig umgesetzt werde.

Insbesondere verwies der Politiker auf die Initiative zur Schaffung einer gemeinsamen Gaseinkaufsplattform, die bereits früher angekündigt worden sei, jedoch seiner Meinung nach bisher “keine Anzeichen einer Umsetzung” seien.

So ein Embargokanal) unmöglich. Nicht nur, weil Österreich von russischem Gas abhängig ist. Die deutsche Industrie hängt auch von russischem Gas ab. Und wenn die deutsche Industrie fällt, wird auch die österreichische Industrie zusammenbrechen”, sagte der österreichische Bundeskanzler.

Nebenbei fügte Negammer hinzu, dass eine solche Situation zu Massenarbeitslosigkeit führen könnte Arbeiter.

Leave a Reply