Deutschland verurteilt 101-jährigen ehemaligen KZ-Aufseher zu fünf Jahren Haft

In Deutschland wurde ein 101-jähriger ehemaliger KZ-Aufseher zu fünf Jahren Haft verurteilt

Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann Beteiligung an mehr als 3,5 Tausend Morde an Häftlingen im Lager.

Ein deutsches Gericht im nordöstlichen Brandenburg hat am Dienstag, den 28. Juni, einen 101 Jahre alten ehemaligen Konzentrationslager Wächter zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Das berichtet die DW.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Rentner Beteiligung an der Ermordung von 3518 Häftlingen im Lager Sachsenhausen zwischen 1942 und 1945 vor .

Der Prozess dauerte neun Monate. Der Angeklagte bekannte sich nie schuldig und gab vor Gericht an, nie in Sachsenhausen gedient zu haben, sondern während der in der Anklage genannten Zeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern gearbeitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft legte jedoch Unterlagen eines KZ-Aufsehers vor, dessen Vorname, Nachname und Geburtsdatum vollständig mit denen des Angeklagten übereinstimmten.

Mehr als 200.000 Menschen wurden allein deshalb zwischen 1936 und 1945 in Sachsenhausen inhaftiert ihrer religiösen und ethnischen Zugehörigkeit, Sexualität oder politischen Meinung.

Das Konzentrationslager Sachsenhausen befindet sich in der Stadt Oranienburg in Deutschland. Es wurde 1936 gegründet. Nach 1945 und bis 1950 war es ein überwältigtes Lager des NKWD der UdSSR für Vertriebene. Laut verschiedenen Quellen starben bis zu 100.000 Menschen auf dem Territorium von Sachsenhausen.

Erinnerung, in Charkow starb der 96-jährige Häftling der Nazi-Konzentrationslager Boris Romanchenko eine russische Rakete.< /p>

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