Russland und China legen ihr Veto gegen neue UN-Sanktionen gegen Nordkorea ein

Russland und China legten Veto gegen neue UN-Sanktionen gegen Nordkorea ein

Russland und China legten Veto gegen neue UN-Sanktionen gegen Nordkorea ein/Channel 24 Collage

Russland und China blockierten am 26. Mai ein neues Paket harter Sanktionen gegen Nordkorea. Diese Sanktionen wurden von den Vereinigten Staaten vorgeschlagen und betrafen hauptsächlich den militärischen Bereich der DVRK.

Diese beiden Länder sagten, dass sie genau das sofort tun würden, wenn die Diskussionen über neue Beschränkungen begannen. Daher war das Veto keine große Überraschung für die Weltgemeinschaft.

Sie wollen “Wiederaufnahme des Dialogs”

China und Russland haben nach der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat mitgeteilt, dass sie die Verschärfung der Sanktionen angeblich mit Gründen ablehnen. Sie sagen, dass es jetzt notwendig sei, „den Dialog zwischen Nordkorea und den Vereinigten Staaten wiederherzustellen“. Er sagte, dass westliche Länder seit vielen Jahren daran gewöhnt seien, die Schuld für die Situation auf der koreanischen Halbinsel nur Pjöngjang zuzuschieben.

Seiner Meinung nach ziehen sie es angeblich vor, die Aufrufe der Behörden der DVRK in den Vereinigten Staaten, die feindseligen Aktivitäten gegen sie einzustellen, nicht zu hören. Er sagte jedoch nicht, welche Art von “feindlicher Aktivität” er im Sinn habe.

Warum die USA Sanktionen verhängen wollten

Das neue Sanktionspaket sollte die Entwicklung erheblich einschränken von Massenvernichtungswaffen in Nordkorea. Insbesondere wollten sie den Start von ballistischen und Marschflugkörpern verbieten. Darüber hinaus sollte das Testen anderer Trägersysteme für Nuklearwaffen verboten werden.

Gab es wirklich keinen Grund dafür

Russische und chinesische „Diplomaten“ sagten, dies seien unbegründete Sanktionen. Pjöngjang hat jedoch einen wichtigen Grund angegeben, neue Beschränkungen zu verhängen.

Vor kurzem war US-Präsident Joseph Biden zu einem diplomatischen Besuch in Südkorea. Am 25. Mai verließ er das Territorium Asiens, und wenige Stunden später inszenierte das DVRK-Regime eine militaristische „Show“.

Nordkorea schoss 3 ballistische Raketen gleichzeitig ins Meer. Dies wurde nicht nur von Vertretern Südkoreas, sondern auch von der japanischen Küstenwache aufgezeichnet.

Russland braucht zumindest einige Verbündete

Seit Beginn der Invasion in der Ukraine begann sich Russlands Unterstützung auf der Weltbühne auf ein Minimum zu reduzieren. Obwohl die Kreml-Propaganda seit vielen Jahren von engen Beziehungen zu China spricht, stellte sich heraus, dass dies nicht ganz stimmte. Vertreter des Himmlischen Imperiums gaben an, dass sie mit diesem Staat partnerschaftliche, aber keine verbündeten Beziehungen unterhalten.

Auch hierzulande sagten sie, sie wüssten nichts von den Plänen des Kreml, einen blutigen Krieg in der Ukraine zu entfesseln. Wenn sie es gewusst hätten, hätten sie es verhindert. Anschließend wurde bekannt, dass China Russland nicht einmal die gewünschten Waffen liefert.

Als Putin die Führer der Mitgliedsländer seiner “Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit” versammelte, stellte sich heraus dass dies alles andere als ein Widerstand gegen die NATO sei . Schließlich haben Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan keinen Wunsch geäußert, sich dem Kampf gegen die Ukraine anzuschließen. Und der armenische Präsident warf allgemein vor, dass er im Krieg gegen Aserbaidschan keine Unterstützung erhalten habe.

Deshalb ist Putin nun nur noch auf die Unterstützung von Führern wie dem Nordkoreaner Kim Jong-un angewiesen. Sie haben übrigens recht freundschaftliche Beziehungen und ihre Länder gleichen sich immer mehr an.

Russland und China legten Veto gegen neue UN-Sanktionen gegen Nordkorea ein

Putin und Kim Jong-un trinken Champagner/Foto TASS

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