EU-Embargo gegen russisches Öl: Nur noch wenige Tage – Deutscher Vizekanzler

EU-Embargo gegen russisches Öl: Noch wenige Tage – Deutscher Vizekanzler

Es ist durchaus möglich, trotz des Verbots russischer Ölimporte in die EU zu verhängen Widerstand mehrerer Länder, darunter auch Ungarns.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte der deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck, dass die EU-Mitgliedstaaten auf unterschiedliche Weise von russischen Energiequellen abhängig sind , aber ein Ölembargo ist in den kommenden Tagen erreichbar.

Die Aussage des Grünen-Politikers wird vom ZDF zitiert.

Ihm zufolge soll die geplante Veranstaltungen scheitern nur am Widerstand mehrerer Staaten, vor allem Ungarns. Trotzdem ist ein Verbot von Ölimporten in den kommenden Tagen durchaus erreichbar.

“Ich denke, dass wir innerhalb weniger Tage einen Durchbruch erzielen werden”, sagte Khabek.

Allerdings Für ihn bedeutet ein Ölembargo nicht automatisch, dass Putin geschwächt wird. Er nannte ein Beispiel für die Folgen des amerikanischen Ölembargos, als die Ölpreise weltweit stiegen. Zwar habe Putin “in den vergangenen Wochen weniger Öl verkauft, dafür aber mehr Einnahmen erzielt”. Dies sollte natürlich vermieden werden, betont Habek.

Der deutsche Vizekanzler schlägt eine internationale Einigung über die Ölpreise vor – die Schaffung einer Art Käuferkartell, gegen das russische Öllieferkartell.

Zur Erinnerung: Deutschland ist bereit, sich von Ungarns Teilnahme am Embargo zurückzuziehen, um das Verbot von Ölimporten aus Russland zu beschleunigen.

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