Mit Putin getanzt: Ex-Außenminister Österreichs verließ Rosneft

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Ex-Außenminister Österreichs verlässt Rosneft/Collage 24 Kanäle brechen wegen des Ukraine-Krieges die Verbindung zu russischen Unternehmen ab. Nach Gerhard Schröder verließ die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl Rosneft.

Kneissl hat sich bereits am 20. Mai von Rosneft zurückgezogen

Karin Kneissl reichte ihren Rücktritt von ihrem Amt als Mitglied des Board of Directors von Rosneft ein. Die Erklärung der ehemaligen österreichischen Außenministerin trat am 20. Mai in Kraft.

Der Abgang von Karin Kneissl wurde im Pressedienst von Rosneft bekannt gegeben. Sie drückten die Hoffnung aus, dass Kneisl in Zukunft zurückkehren würde.

Im Zusammenhang mit diesem Aufruf dankt das Unternehmen Karina Kneissl für ihre gemeinsame Arbeit in den vergangenen zehn Monaten, die von einer schwierigen Pandemie- und internationalen Situation geprägt waren. Rosneft freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Frau Kneisl als prominente Vertreterin der internationalen Fachwelt, heißt es auf der Website des Unternehmens.

Was ist über Kneisl bekannt

  • Karin Kneisl leitete von Dezember 2017 bis Juni 2019 das österreichische Außenministerium. Im März 2021 wurde bekannt, dass Kneisl für den Verwaltungsrat von Rosneft nominiert wurde. Bereits Anfang Sommer 2021 trat sie in den Vorstand eines russischen Ölkonzerns ein.
  • Gemeinsam mit ihr stieg der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder in das russische Unternehmen ein. Neulich musste der Ex-Chef Deutschlands trotz verheerender Kritik Rosneft verlassen.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass Kneissl dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe steht. 2018 lud sie Putin zu ihrer Hochzeit ein, und der russische Staatschef ließ sich sogar zu spät kommen.
  • Medienberichten zufolge schenkte Putin dem Brautpaar ein Gemälde mit rustikalen Motiven, eine alte Ölpresse und eine Tula Samowar. Ein weiteres Geschenk von Putin war der Auftritt des Kuban-Kosaken-Chores, der durch seinen Auftritt bei der Eröffnung der sogenannten Krimbrücke “berühmt wurde”.
  • Auch der russische Präsident tanzte mit Kneisl.< /li>
  • Beachten Sie, dass Schroeder und Kneisl sich wegen eines angeblichen Embargos gegen russisches Öl von Rosneft zurückgezogen haben. Bereits Anfang Mai präsentierte die Europäische Kommission das 6. Sanktionspaket gegen Russland, darunter ein Embargo für russisches Öl. Ungarn blockiert die Sanktionen jedoch immer noch.

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