Der Präsident des Davos Forum forderte die Erstellung eines Marshall-Plans für die Wiederherstellung der Ukraine

Der Präsident des Davos Forum forderte einen Marshallplan zur Wiederherstellung der Ukraine

Der Präsident des Weltwirtschaftsforums Davos, Berg Brenda, forderte die internationale Gemeinschaft auf, einen Marshallplan zur Wiederherstellung der Ukraine zu erstellen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg investierten die USA Milliarden in den Wiederaufbau Westeuropas. Der Präsident des Weltwirtschaftsforums fordert die Schaffung eines ähnlichen Programms für die Ukraine und will die Weltwirtschaftsführer daran beteiligen.

Der Spiegel informiert darüber.

„Auch ohne ein derzeit unwahrscheinliches Friedensabkommen (Ukraine mit Russland. – Anm. d. Red.) müssen wir zumindest in den von der Ukraine kontrollierten Gebieten mit dem Wiederaufbau beginnen“, sagte Brand. Wir reden über Infrastruktur, Strom, Schulen, Straßen und Brücken.

“Wir brauchen einen Marshallplan für die Ukraine”, betonte er.

Brende sagte, er wolle einen solchen fordern beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos planen.

“Unter dem Motto “CEOs for Ukraine” werden wir dafür auch CEOs zusammenbringen. Auch die Privatwirtschaft spielt eine wichtige Rolle Wiederaufbau des Landes”, sagte der Präsident des Weltwirtschaftsforums.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky wird am Montag per Videoschaltung zu den Teilnehmern des Forums sprechen. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, und sein Bruder Wladimir werden ebenfalls zu Wort kommen.

Der Marshallplan ist ein Wirtschaftshilfeprogramm für europäische Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Benannt nach dem damaligen US-Außenminister George Marshall. Das Programm lief von April 1948 bis Juni 1952. Dank dieser Hilfe konnte Westeuropa die vom Krieg zerstörte Wirtschaft wieder aufbauen.

Zuvor hat Wolodymyr Zelensky beschrieben, wie er den “Marshall-Plan” für die Ukraine sieht.

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