Alles wird gut – Biden glaubt nicht, dass sich die Türkei in die Nato-Erweiterung einmischen wird

Alles wird gut – Biden glaubt nicht, dass die Türkei sich in die NATO-Erweiterung einmischen wird

Biden glaubt, dass die Türkei sich nicht in die NATO-Erweiterung einmischen wird/Getty Images

US-Präsident Joseph Biden ist zuversichtlich, dass die Türkei kein Hindernis für die NATO-Erweiterung werden wird. Das heißt, Finnland und Schweden können in die Allianz aufgenommen werden.

Das sagte der US-Präsident in einem Gespräch mit Journalisten am 18. Mai. Auf klärende Fragen gab er eine sehr knappe Antwort: „alles wird gut.“

Sie werden für alle nützlich sein

Biden betonte, dass er die Bewerbungen dieser beiden Länder für die Nordatlantische Allianz nachdrücklich unterstütze. Seiner Meinung nach wird ihr Beitritt dem gesamten Militärverband zugutekommen.

Finnland und Schweden sind alte, stabile Partner der Vereinigten Staaten. Durch den NATO-Beitritt werden sie unsere Verteidigungszusammenarbeit weiter stärken“, erklärte der US-Präsident.

Ihm zufolge wird Hilfe bei der Gewährleistung der Sicherheit von Ländern geleistet, noch bevor sie beitreten. Angeblich werden die USA mit Finnland und Schweden zusammenarbeiten, um wachsam gegenüber Bedrohungen unserer gemeinsamen Sicherheit zu bleiben. Es sei darauf hingewiesen, dass dies an dem Tag diskutiert wurde, an dem diese Länder die Mitgliedschaft in der NATO beantragten.

Warum die Türkei den Beitritt ablehnt

Die Nordatlantische Allianz sei zuversichtlich, dass Schweden und Finnland ihnen in kürzester Zeit und ohne Komplikationen beitreten könnten. Später stellte sich jedoch heraus, dass Streitigkeiten immer noch nicht zu vermeiden waren.

Schließlich haben diese Staaten nicht die besten Beziehungen zur Türkei, gegen die sie sogar gewisse Sanktionen verhängt haben. Deshalb hat Präsident Recep Tayyip Erdogan daran erinnert, als er eine Reihe von Forderungen bezüglich des NATO-Beitritts Schwedens und Finnlands stellte.

Das Problem liegt in der Unterstützung der Kurden

Das größte Problem in den Beziehungen ist, dass die Kandidatenländer die PKK unterstützen. Aber in der Türkei gilt diese Vereinigung allgemein als terroristische Organisation. Schließlich kämpfen die Kurden für die Schaffung ihrer Autonomie. Ihrer Meinung nach sollte es einen Teil des türkischen Territoriums erhalten.

Die Kurden griffen bereits 1984 zum ersten Mal zu den Waffen gegen die Türkei. Danach setzte sich der Konflikt in den meisten Fällen im Südosten der Türkei fort. Mehr als 40.000 Menschen wurden bei diesem gewalttätigen Zusammenstoß getötet.

Welche Sanktionen wurden gegen die Türkei verhängt

Die Türkei ist 2019 in Syrien einmarschiert. Ziel der Angriffe waren dort insbesondere Vertreter des syrischen Zweigs der Arbeiterpartei Kurdistans. Dann akzeptierten Schweden, Finnland und mehrere andere EU-Mitglieder die Verhängung von Beschränkungen für das Land, das der Aggression für schuldig befunden wurde.

Schon vor der Verabschiedung dieser Beschränkungen war der Waffenhandel zwischen der Türkei, Schweden und Finnland nicht sehr entwickelt. Diese diplomatische Geste reichte Ankara jedoch aus, um nun zu sagen, dass solche Beschränkungen „im Widerspruch zum Geist des Bündnisses“ stehen.

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