Prag erinnert sich gut an das Gesicht der „Befreier“ – Podolyak dankte Tschechien für die Anerkennung des Völkermords

Prag erinnert sich gut an das Gesicht der 'Befreier', – Podolyak dankte der Tschechischen Republik für die Anerkennung des Völkermords

Podolyak wandte sich an die Tschechische Republik/Büro des Präsidenten

Mikhail Podolyak dankte der Tschechischen Republik für die Anerkennung der Verbrechen der russischen Armee in der Ukraine als Völkermord. Die entsprechende Entscheidung wurde am 11. Mai vom Senat des Landes getroffen.

Der Berater des Leiters des Büros des Präsidenten Podoliak stellte fest, dass Prag sich gut an 1968 erinnert. Das Volk hat das wahre Gesicht der sogenannten „Befreier“ nicht vergessen.

Die Tschechische Republik hat die Verbrechen der russischen Armee als Völkermord am ukrainischen Volk anerkannt. Vielen Dank für den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen, und für andere wichtige Hilfen. Die Geschichte wird das nicht vergessen“, sagte Podolyak.

Die Entscheidung des Senats: die Hauptsache

Der tschechische Senat verurteilte den von Russland begonnenen brutalen Krieg. Das veröffentlichte Dokument spricht auch von der Verurteilung ethnisch motivierter Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Als schreckliche Beispiele wurden Massenhinrichtungen, Folter, Vergewaltigungen, körperliche und seelische Misshandlungen und die gewaltsame Abschiebung von Kindern genannt. Der Senat betonte, dass solche Aktionen eine Manifestation des Völkermords am ukrainischen Volk seien.

Die Tschechische Republik forderte Russland auf:

  • ziehen Sie unverzüglich Truppen aus allen besetzten Gebieten der Ukraine ab ;
  • Völkerrecht respektieren;
  • die Evakuierung der Zivilbevölkerung nicht blockieren.

Besetzung der Tschechoslowakei 1968

Die UdSSR besetzte die Tschechoslowakei zynisch und blutig im Jahr 1968. Dann, am 21. August um 2 Uhr morgens, landete ein AN-12-Flugzeug auf dem Prager Flughafen.

Unmittelbar nach der Landung sprangen bewaffnete Soldaten der 7. Luftlandedivision der UdSSR aus den Flugzeugen. Sie übernahmen schnell die Kontrolle über den Flughafen. Dann begannen Militärtransportflugzeuge auf seinem Territorium zu landen. Die Eindringlinge entluden Panzer, Selbstfahrlafetten und Autos.

Diese Nacht war der Beginn der Operation Donau. Sowjetische Truppen marschierten in die Tschechoslowakische Sozialistische Republik ein. Das Ziel war:

  • der Sturz der tschechoslowakischen Regierung;
  • das Ende der Reformen des Prager Frühlings.

Die Anwohner leisteten Widerstand die Eindringlinge auf jede erdenkliche Weise. Insbesondere protestierten Menschen und änderten Straßenschilder, um feindlichen Truppen das Vordringen zu erschweren. Außerdem wurden an den Hauswänden Warnhinweise hinterlassen: „Vorsicht vor russischen Mördern, sie stehlen Uhren und Radios.“

Auch die Inschriften gingen in die Geschichte ein:

  • Sowjetisch Faschisten”;
  • “sowjetische Invasoren”;
  • “Besatzer – nach Hause gehen”;
  • “nach Hause gehen – kein Wodka”;
  • “Geh nach Hause, sowjetische Hunde”;
  • “Russischer Besatzer, du hast ein 17-jähriges Mädchen getötet.”

Übrigens, die StratCom der Die Streitkräfte der Ukraine verglichen die russische Invasion in der Ukraine am 24. Februar 2022 mit der Besetzung der Tschechoslowakei im Jahr 1968.

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