Wir können wiederholen – Vitrenko hat Russland mit einem neuen Schiedsverfahren gedroht, wenn es das Gas nicht bezahlt

Wir können wiederholen, – Vitrenko hat Russland mit einem neuen Schiedsverfahren gedroht, wenn es nicht für das Gas zahlt

Yuri Vitrenko hat Gazprom mit einem neuen Schiedsverfahren gedroht/Channel 24 Collage

Die Ukraine kann erneut ein Schiedsverfahren beantragen, wenn Gazprom sich weigert, seinen Verpflichtungen gegenüber Naftogaz nachzukommen. Wir sprechen über die Zahlung von Dienstleistungen für den Transit von blauem Kraftstoff durch unseren Staat.

Der Leiter von Naftogaz Ukrainy, Yuriy Vitrenko, drohte Gazprom auf seiner Facebook-Seite mit einem neuen Schiedsverfahren. Er wies darauf hin, dass das russische Unternehmen, selbst wenn das Gas nicht im Rahmen des Vertrags gepumpt werde, dennoch gezwungen sei, dafür zu zahlen.

Aussage von Yuri Vitrenko

< p>Der Chef von Naftogaz stellte fest, dass er 2019 mit dem Vorstandsvorsitzenden der russischen Gazprom, Alexei Miller, einen Transitgasvertrag unterzeichnet habe, in dem eine Bestimmung „Pump or pay“ enthalten sei.

Ob Gas für den Transit geliefert wird, ist daher das Entscheidungsrecht von Gazprom. Aber zu zahlen, auch wenn Sie kein Gas liefern, ist eine Vertragsschuld. Wenn es keine Zahlung gibt, dann sieht es so aus, als ob es ein neues Schiedsverfahren geben sollte. “Können wir es wiederholen?”, schrieb Vitrenko.

Kontext

Am Tag zuvor hatte der GTS-Betreiber der Ukraine angekündigt, dass er fast ein Drittel des Gasvolumens von Russland nach Europa nicht mehr durchleiten könne, da sich die Stationen vorübergehend in Territorien befinden vom Feind besetzt. Wir sprechen insbesondere über die Beendigung der Arbeiten am 11. Mai um 7 Uhr morgens am GIS “Sokhravovka” und der Kompressorstation “Novopskov” an der Grenze zu Russland.

Zur gleichen Zeit wird die Ukraine noch arbeiten seinen Transitverpflichtungen in europäische Länder vollständig nachkommen. Vorübergehende Lieferungen werden durch die Station Sudzha geleitet, die sich auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet befindet.

In einer Erklärung von NJSC Naftogaz Ukrainy heißt es, dass die Ukraine nicht länger für den Transport von Gas durch Gebiete verantwortlich ist, die vorübergehend von Russland besetzt sind. Gazprom wiederum wurde bereits über „Höhere Gewalt“-Umstände informiert, die den Transit unmöglich machen, erhielt darauf jedoch keine Antwort.

Vorläufige Schlichtung: kurz

    < li>Neftegaz und Gazprom begannen bereits 2014 mit Rechtsstreitigkeiten. Das russische Unternehmen forderte 56 Milliarden US-Dollar, während das ukrainische Unternehmen 44 Milliarden US-Dollar in umgekehrter Reihenfolge forderte.
  • Am 22. Dezember 2017 gewann Naftogaz im Versorgungsfall ein Schiedsverfahren gegen Gazprom Gas.
  • Am 28. Februar 2018 hat das Stockholmer Schiedsgericht eine weitere Klage eines ukrainischen Öl- und Gasunternehmens befriedigt. Dann zahlte Gazprom der Ukraine eine Entschädigung in Höhe von 4,63 Milliarden Dollar.

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