Zum zweiten Mal in Gefangenschaft: Yevgeny Semidotsky vom Schlepper „Yana Kapu“ ist erneut in den Händen der Invasoren

Zum zweiten Mal in Gefangenschaft: Yevgeny Semidotsky vom Schlepper

Evgeny Semidotsky wurde erneut gefangen/Luhansk OVA

Ein Seemann aus Yana Kapu, Yevgeny Semidotsky, verbrachte 2018-2019 fast ein Jahr in Gefangenschaft. Nun kam er zum zweiten Mal zu den Besatzern – bereits in seiner Heimat Svatovo in der Region Luhansk.

Der Vorfall mit Semidotsky wurde in der OVA von Luhansk erzählt. Sie stellten fest, dass Yevhen bis zum Schluss in Svatovo blieb und seine Pflicht erfüllte, den Menschen zu helfen.

Semidotsky arbeitete als Rettungsschwimmer in Svatovoe

In seiner Heimatstadt arbeitete der Mann im Feuerwehr- und Rettungsdienst der Ortsgruppe des Landesrettungsdienstes. Erst Anfang Mai wurde bekannt, dass Eugene in Gefangenschaft war. Vermutlich fiel es bereits im März in die Hände von Ungläubigen. Nähere Einzelheiten zum Zustand und Aufenthaltsort des tapferen Retters sind noch nicht bekannt.

Zum zweiten Mal in Gefangenschaft: Yevgeny Semidotsky vom Schlepper

Semidotsky wurde bereits einmal von den Russen gefangen genommen/Luhansk OVA

Was ist über die Gefangenschaft 2018-2019 bekannt

Yevgeny Semidotsky war eines der Besatzungsmitglieder des Yana Kapu-Überfallschleppers. Im November 2018 sollten die „Yany Kapu“ und die Boote „Berdyansk“ und „Nikopol“ vom Hafen von Odessa nach Mariupol verlegt werden. In der Nähe der Straße von Kertsch rammten Schiffe russische Grenzschiffe. Ukrainische Seeleute wurden illegal nach Russland gebracht.

Evgeny musste fast ein Jahr in Gefangenschaft bleiben. Zusammen mit anderen Seglern ist er am 7. September 2019 in seine Heimat zurückgekehrt.

Wichtig!Einwohner der Region Luhansk unterstützten Jewgeni 2018-2019: Die Menschen forderten die Rückkehr seines Landsmanns nach Hause. Im Bezirk Svatovsky organisierten Kinder Aktionen, bei denen blaue und gelbe Origami-Boote gebastelt wurden.

Gefangenenaustausch während des Krieges zwischen Russland und der Ukraine: kurz gesagt

  • Der Austausch von Gefangenen zwischen Russen und Ukrainern Seiten fand am 30. April statt. 14 Ukrainer kehrten nach Hause zurück: 7 von ihnen waren Soldaten. Eine der freigelassenen Frauen ist schwanger.
  • Ein weiterer Gefangenenaustausch fand am 28. April statt. Dann gelang es ihnen, 45 Ukrainer freizulassen, auf der Liste standen 13 ukrainische Offiziere.
  • Die stellvertretende Premierministerin Irina Vereshchuk besteht darauf, dass die Ukraine jetzt keinen Gefangenenaustausch durchführen wird, wenn Frauen nicht auf der Liste stehen. Schließlich wollen die russischen Invasoren keine ukrainischen Frauen aus der Gefangenschaft befreien.
  • Die russische Seite verstößt oft gegen die Genfer Konvention und versucht, zivile Ukrainer gegen russische Soldaten auszutauschen.
  • Der Kopf der ukrainischen Delegation bei den Gesprächen, David Arakhamia, bemerkte, dass die Auffüllung des Devisenfonds schwieriger geworden sei – vor allem wegen Artilleriegefechten.

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