Von der Welt vergessen, aber nicht von “Azov”: wie Zivilisten in den Kellern von “Azovstal” leben

Von der Welt vergessen, aber nicht von Asow: Wie Zivilisten in den Kellern von Asowstal leben

Wie Zivilisten in den Kellern von Azovstal leben/Screenshot des Videohüttenwerks „Azovstal“ in Mariupol, wo sie sich vor den Bomben des russischen Militärs verstecken. Das ukrainische Regiment “Azov” zeigte einmal mehr, unter welchen Bedingungen Menschen um ihr Leben kämpfen müssen.

Die Menschen in Azovstal sahen anderthalb Monate lang kein Sonnenlicht

< p>Hunderte von Frauen und Kindern, darunter viele Babys, verstecken sich vor dem russischen Beschuss in Azovstal. Zivilisten blieben praktisch ohne Lebensgrundlage.

In einem Video, das von Einwohnern von Asow gepostet wurde, verteilt ein Soldat Militärrationen an Menschen. Zivilisten sind in Azovstal tatsächlich zu Geiseln geworden, weil sie wegen des ständigen Beschusses durch die Russen Angst haben, auf die Straße zu gehen.

Die Leute sagen, sie hätten seit anderthalb Monaten kein Sonnenlicht mehr gesehen. Sie sagen, dass die Kinder im Heim ständig weinen. Außerdem gibt es keine Windeln für Neugeborene, weshalb sie improvisierte Windeln aus Plastiktüten nähen müssen.

Wie Zivilisten in den Kellern von Azovstal leben – Video

Zivilisten sind in ständiger Dunkelheit und verbringen die Nacht zwischen den feuchten Wänden, die mit Schimmel bedeckt sind. Aufgrund der Feuchtigkeit trocknet die gewaschene Kleidung nicht und die Menschen müssen verschmutzte Luft einatmen.

Azovstal-Geiseln sagen, sie wollen sicher raus und überleben. Sie verstehen nicht, warum es keine Hilfe gibt und wie lange sie noch in Gefangenschaft sein werden. Sie fordern auch, die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine zu stoppen.

Wir wollen leben, wir wollen in unserer Stadt leben, in unserer Stadt. Wir wollen normal und friedlich leben. Wir haben die Bombardierungen und Luftangriffe auf unser Land satt“, sagte eine der Frauen in Azovstal.

Wie ist die Situation in Mariupol

  • wegen der Blockade des russischen Militärs fast zwei Monate. Nach vorläufigen Angaben starben etwa 22.000 Menschen in der Stadt.
  • Das ukrainische Militär und Zivilisten, die es geschafft haben, zu überleben, befinden sich im Hüttenwerk Azovstal, das von den Russen ununterbrochen beschossen wird.
  • Präsident Wladimir Putin befahl Russland, Azovstal nicht zu stürmen, aber die Russen bombardieren die Anlage weiter.
  • Die ukrainische Seite fordert von Russland, humanitäre Korridore bereitzustellen, um Zivilisten abzutransportieren. Ungläubige stören jedoch ständig die Evakuierung durch Beschuss.

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