Fühlte sich bedroht: Moldawien rief den russischen Botschafter nach Äußerungen des Kreml zu “Ausreise nach Transnistrien” an

Fühlte sich bedroht: Moldawien hat den russischen Botschafter nach Äußerungen des Kremls zum "Rückzug nach Transnistrien" vorgeladen

Das Außenministerium der Republik Moldau hat den Botschafter Russlands vorgeladen/Channel 24 Collage

Das Außenministerium von Moldawien hat den Botschafter Russlands vorgeladen. Der entsprechende Akt des Landes wurde durch die Erklärung des russischen Kommandanten über Pläne zur Eroberung des Südens der Ukraine sowie zum “Schutz” der russischsprachigen Bevölkerung im nicht anerkannten Transnistrien ausgelöst.

Die entsprechende Mitteilung auf der Website des Außenministeriums der Republik Moldau erschien am 22. April – dem Tag, an dem Russland seine Pläne. Die Aussage Russlands zu Pridnestrowien wurde insbesondere von Rustam Minnekaev, amtierender Kommandant des Zentralen Militärbezirks Russlands, geäußert.

Das Außenministerium der Republik Moldau ist besorgt über Moskaus Aussagen zu Pridnestrowien

Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und europäische Integration hat die Äußerungen des Vertreters des russischen Verteidigungsministeriums zur Kenntnis genommen. Zu diesem Zweck hat das Außenministerium den russischen Botschafter in Moldawien, Oleg Vasnetsov, vorgeladen und seine tiefe Besorgnis über die Äußerungen des russischen Beamten zum Ausdruck gebracht, heißt es auf der Website des Außenministeriums.

Das Ministerium versicherte auch, dass:

  • solche Äußerungen Moskaus unbegründet sind und der Position Russlands widersprechen, die die Souveränität und territoriale Integrität der Republik Moldau innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen unterstützt;
  • während der Moldawien versicherte, dass es gemäß seiner Verfassung ein neutraler Staat sei und dass dieses Prinzip von allen internationalen Akteuren, einschließlich des Kremls, respektiert werden müsse.

Übrigens, Präsidentin Maia Sandu sagte, dass Moldawien sich den Sanktionen gegen Russland nicht anschließen werde. Insbesondere sagte das Land, dass es gegenüber dem Krieg in der Ukraine neutral bleiben werde.

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