Russland und Weißrussland wurden wegen des Todes eines ehemaligen Häftlings des Lagers in Charkow nicht zum 77. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald eingeladen

Die Russische Föderation und Weißrussland wurden wegen des Todes eines ehemaligen Häftlings des Lagers in Charkow nicht zum 77. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald eingeladen

Diese Entscheidung wurde aufgrund des Krieges in der Ukraine getroffen, insbesondere aufgrund des Todes von Boris Romanchenko in Charkow, einem Häftling mehrerer nationalsozialistischer Konzentrationslager. Eine russische Granate traf sein Haus.

Der Gedenkfonds des ehemaligen Nazi-Konzentrationslagers Buchenwald berichtete, dass offizielle Vertreter Russlands und Weißrusslands nicht zu den Feierlichkeiten zum 77. Jahrestag seiner Befreiung eingeladen wurden.

The Guardian schreibt darüber.

“Die offiziellen Vertreter von Russland und Weißrussland sind bei der diesjährigen Zeremonie nicht willkommen”, heißt es in der Erklärung. Die Botschaften der beiden Länder in Berlin teilten diese Entscheidung mit.

Anstelle von Beamten aus Russland oder Weißrussland werden Vertreter der ukrainischen und russischen Zivilgesellschaft zu der Zeremonie eingeladen, um das Gedenken an die Opfer des Lagers aus der ehemaligen Sowjetunion zu ehren.

Diese Entscheidung wurde getroffen wegen der Krieg in der Ukraine, insbesondere von – für den Tod von Boris Romanchenko, einem Häftling in mehreren Konzentrationslagern der Nazis. Am 21. März wurde bekannt, dass der 96-jährige Boris Romanchenko, der die Konzentrationslager der Nazis überlebt hatte, starb. Am 18. März traf eine russische Granate seine Wohnung in Charkow.

Bei der Zeremonie am 10. April wird der Ex-Häftling von Buchenwald, der durch die Hand der Besatzer der Russischen Föderation starb, übergeben besonderen Respekt.

Boris Romanchenko war ein Gefangener von vier Konzentrationslagern der Nazis. 1942 kam er ins KZ Buchenwald. In den folgenden drei Jahren durchlief er die Konzentrationslager Peenemünde, Dora-Mittelbau und Bergen-Belsen. Er hat sich jahrzehntelang für die Bewahrung der Erinnerung an die NS-Verbrechen eingesetzt und war Vizepräsident des Internationalen Buchenwald-Dora-Komitees.

Buchenwald ist eines der größten Konzentrationslager Deutschlands. Während des Zweiten Weltkriegs wurden darin mehr als 76.000 Menschen getötet.

Leave a Reply