Sanktionen in Aktion: Nord Stream 2-Betreiber kurz vor dem Bankrott

Sanktionen in Aktion: Nord Stream 2-Betreiber kurz vor dem Bankrott

Das Unternehmen kann Insolvenz anmelden.

Der Schweizer Betreiber (Nord Stream 2 AG) der russischen Gaspipeline Nord Stream 2 erwägt, Insolvenz anzumelden, da er versucht, seine Verpflichtungen vor dem Beginn der US-Sanktionen zu begleichen.

Das berichtete Reuters unter Berufung auf Quellen.

Die USA verhängten vergangene Woche Sanktionen gegen die Nord Stream 2 AG, nachdem Russland die Unabhängigkeit der sogenannten LDNR in der Ostukraine anerkannt hatte.

Die Nord Stream 2 AG arbeitet mit einem Finanzberater zusammen, um ihre Verpflichtungen zu begleichen, und kann bereits diese Woche offiziell ein Konkursverfahren vor einem Schweizer Gericht einleiten.

Die Nord Stream 2 AG, die dem staatlichen russischen Gazprom gehört, hat im vergangenen Jahr eine Gaspipeline im Wert von 11 Millionen US-Dollar fertiggestellt, um die Gaslieferungen von Russland nach Deutschland anzukurbeln.

Gazprom finanzierte die Hälfte der Baukosten von Nord Stream 2, während der Rest des Projekts von der britischen Öl- und Gasgesellschaft Shell, der österreichischen OMV, der französischen Engie und der deutschen Uniper und Wintershall DEA finanziert wurde.

Die Gaspipeline nahm ihren Betrieb nicht auf, weil die deutsche Regulierungsbehörde ihren Zertifizierungsprozess wegen der russischen Invasion in der Ukraine ausgesetzt hatte.

Der Schweizer Wirtschaftsminister Guy Parmelin sagte am Montag in einem Interview mit dem Schweizer Radio RTS, dass die gesamte Belegschaft von Nord Stream, mehr als 140 Mitarbeiter, die für das Unternehmen in der Schweizer Stadt Zug arbeiteten, entlassen worden seien.

Daran erinnern, dass das US-Finanzministerium offiziell Sanktionen gegen den Betreiber von Nord Stream 2, die Nord Stream 2 AG, sowie den CEO Matthias Warnig eingeführt hat.

Um die Abhängigkeit von russischem Erdgas zu verringern, plant Deutschland den Bau von zwei Flüssiggasterminals. Darüber hinaus ist geplant, im Land ein Kohle- und Gaslager anzulegen.

Verluste der Russen im Kampf gegen die Ukraine:

Nach vorläufigen Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine erlitten die Truppen des Invasionslandes Russland vom Morgen des 24. Februar bis zum 28. Februar um 6:00 Uhr folgende Verluste:

Was hat die russische Militärinvasion in der Ukraine ausgelöst:

Wie begann der Krieg zwischen Russland und der Ukraine:

Russland greift Zivilisten an:

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