Die Besuchsparade geht weiter: Kuleba kündigte die Ankunft des britischen Außenministers in der Ukraine an

Die Besuchsparade geht weiter: Kuleba kündigte die Ankunft des britischen Außenministers in der Ukraine an

Am Freitag, 18. Februar, wird die britische Außenministerin Elizabeth Truss die Ukraine besuchen.

Darüber sprach heute Außenminister der Ukraine Dmitri Kuleba bei einem Briefing.

– Die im Januar begonnene Parade der Besuche von Weltführern und Spitzenbeamten in der Ukraine geht weiter. Und das sind nicht nur Besuche, sondern konkrete inhaltliche Verhandlungen … Am Freitag werde ich gerne meine britische Kollegin Liz Truss in der Ukraine empfangen“, sagte der Minister.

Gleichzeitig machte er keine Angaben dazu, ob bei diesem Besuch die Gründung einer neuen dreigliedrigen militärisch-politischen Union zwischen der Ukraine, Großbritannien und Polen angekündigt würde.

Kuleba sagte auch, dass der italienische Außenminister Luigi Di Maio heute die Ukraine besuchen wird, der Vizemarschall des polnischen Sejm Richard Terletsky wird die Ukraine am Mittwoch besuchen, und der Marschall des Senats des polnischen Parlaments Tomasz Grodzki wird die Ukraine am Donnerstag und Freitag besuchen.

– Diese globale Geographie der Kontakte zeigt, dass es der Ukraine wirklich gelungen ist, sich zu vereinen und eine globale Koalition von Partnern zu schaffen, indem sie der russischen Erpressung und dem Druck widerstanden hat. Was hier in der Ukraine passiert, ist nicht nur ein ukrainisches oder europäisches Problem, es ist sogar mehr als ein euroatlantisches Problem. Es geht wirklich um die Sicherheit der Welt“, betonte Kuleba.

Es ist erwähnenswert, dass Elizabeth Truss plante, die Ukraine Anfang Februar zu besuchen – zusammen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson, der nach Kiew kam. Doch im letzten Moment wurde bei der Leiterin des britischen Außenministeriums Coronavirus diagnostiziert, ihr Besuch scheiterte.

In diesem Zusammenhang wurde auch die offizielle Ankündigung der Gründung eines Bündnisses zwischen Kiew, London und Warschau verschoben.

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