“Der Krieg darf nicht beginnen”: Scholz sah nach Verhandlungen mit Putin ein gutes Zeichen

Die deutsche Bundeskanzlerin sieht die diplomatischen Möglichkeiten zur Lösung der Lage um die Ukraine nicht ausgeschöpft.

Am Dienstag, 15. Februar, bezeichnete Bundeskanzler Olaf Scholz nach einem Treffen in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin den Rückzug russischer Militärangehöriger an die Einsatzorte nach den Übungen als gutes Zeichen.

Dies berichten russische Nachrichtenagenturen unter Bezugnahme auf ein allgemeines Briefing der Staats- und Regierungschefs der beiden Länder.

Der deutsche Regierungschef sagte gegenüber Reportern, dass die diplomatischen Möglichkeiten zur Lösung der Ukraine-Situation noch nicht ausgeschöpft seien.

„Wir dürfen nicht in eine Sackgasse geraten, die für alle zu einer Katastrophe wird“, betonte er.

Auch Olaf Scholz sprach von der Notwendigkeit einer dringenden Deeskalation. „Der Krieg darf nicht beginnen“, sagte er.

Der deutsche Bundeskanzler sagte, für seine Generation sei der Krieg in Europa etwas Unglaubliches. Er nannte es auch ein gutes Zeichen, dass russische Militärangehörige nach den Übungen, die nahe der ukrainischen Grenze stattfanden, zu den Einsatzorten geschickt wurden.

Zur Erinnerung: Am Montag, dem 14. Februar, stattete Bundeskanzler Olaf Scholz der Ukraine seinen ersten offiziellen Besuch ab. In Kiew führte der deutsche Staatschef Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, bevor er Moskau besuchte.

Leave a Reply